Konferenzen 2017
Das Konzept der Toleranz und des Friedens
Vorträge
Das Konzept der Toleranz…
- … im Judentum: Prof. Dr. Michael Zank, Boston University
- … im Christentum: Prof. Dr. Christian Polke, Georg-August-Universität Göttingen
- … im Islam: Prof. Dr. Anna Aişe Akasoy, City University New York
Das Konzept des Friedens…
- … im Judentum: Dr. Alick Isaacs, The Hebrew University of Jerusalem
- … im Christentum: LtWissDir Prof. Dr. Volker Stümke, Bundeswehr Command and Staff College in Hamburg
- … im Islam: Prof. Dr. Asma Afsaruddin, Indiana University Bloomington
Die Konferenz fand vom 13. bis 15. Dezember 2017 in Erlangen statt.
Programm
Bericht
Inhalt:
I. Das Konzept der Toleranz
1. Das Konzept der Toleranz im Judentum (Prof. Dr. Michael Zank, Universität Boston)
2. Das Konzept der Toleranz im Christentum (Prof. Dr. Christian Polke, Georg-August-Universität Göttingen)
3. Das Konzept der Toleranz im Islam (Prof. Dr. Anna Ayşe Akasoy, City University New York)
4. Abschlussdiskussion
II. Das Konzept des Friedens
1. Das Konzept des Frieden im Judentum (Dr. Alick Isaacs, Hebräische Universität Jerusalem)
2. Das Konzept des Friedens im Christentum (Prof. Dr. Volker Stümke, Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg)
3. Das Konzept des Friedens im Islam (Prof. Dr. Asma Afsaruddin, Indiana Universität Bloomington)
4. Abschlussdiskussion
Band 'Concept of Tolerance'
Toleranz als universeller Wert der Moderne wird im allgemeinen Bewusstsein gewöhnlich nicht mit Religion in Verbindung gebracht, die oft als von Natur aus intolerant angesehen wird. Dieser Band befasst sich mit der Hermeneutik der Toleranz, wie sie sich auf das Judentum, das Christentum und den Islam bezieht. Jeder Autor bietet eine eigenständige theologische Interpretation traditioneller Quellen an und erläutert das Potenzial sowie die Grenzen von Toleranz im monotheistischen Denken. Darüber hinaus präsentiert das Buch Untersuchungen zur Förderung von Toleranz in verschiedenen historischen und kulturellen Kontexten und veranschaulicht dabei sowohl Ähnlichkeiten als auch Unterschiede zwischen den drei Religionen. Die in diesem Band dargelegten Belege zeigen, dass Toleranz einen wichtigen Platz im Judentum, Christentum und Islam einnimmt.
Herausgegeben von Catharina Rachik und Georges Tamer.
Band 'Concept of Peace'
Der achte Band der Reihe „Key Concepts in Interreligious Discourses“ untersucht die Wurzeln des Konzepts „Frieden“ im Judentum, Christentum und Islam sowie dessen Relevanz für die heutige Zeit.
Angesichts gegenwärtiger gewaltsamer Konflikte, die mit religiösen Ideen oder Motiven geführt und gerechtfertigt werden, dominiert das Thema Friedensbildung die aktuellen Debatten über Religion und Frieden. Hier lautet die zentrale Frage: Wie können traditionelle Quellen in Religionen dazu beitragen, die Waffen niederzulegen und eine Gesellschaft zu schaffen, in der jeder sicher und ohne Feindseligkeiten oder die Androhung von Gewalt leben kann? Betrachtet man die Heiligen Schriften des Judentums, des Christentums und des Islams, so wird deutlich, dass der Begriff „Frieden“ und seine Entsprechungen im Hebräischen, Griechischen und Arabischen zunächst einen Idealzustand beschreiben, der auf der „Liebe“ bzw. „Barmherzigkeit“ Gottes gegenüber seiner Schöpfung beruht. Er ist ein göttliches Geschenk, das dem Individuum inneren Frieden schenkt und einen äußeren Frieden bringt, der auf Gerechtigkeit und Gleichheit ruht. Eine der Hauptaufgaben von Juden, Christen und Muslimen in der Geschichte besteht darin, herauszufinden, wie dieses transzendente Ideal auf die Erde herabgebracht werden kann.
Der Band präsentiert das Konzept des „Friedens“ in seinen verschiedenen Aspekten, wie sie in den Traditionen des Judentums, Christentums und Islams verankert sind. Er entfaltet Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den drei monotheistischen Religionen sowie die vielfältigen Friedensdiskurse innerhalb dieser drei Traditionen. Das Buch bietet grundlegendes Wissen über das spezifische Friedensverständnis in jeder dieser Traditionen, ihre gegenseitigen Abhängigkeiten und ihr Verhältnis zu säkularen Weltanschauungen.
Herausgegeben von Georges Tamer.
Das Konzept des Glaubens und des Wahrheitsbegriffs
Vorträge
Das Konzept des Glaubens…
- … im Judentum: Prof. Dr. Susanne Talabardon, University of Bamberg
- … im Christentum: Prof. em. Dr. Walter Sparn, FAU Erlangen-Nürnberg
- … im Islam: Prof. Ovamir Anjum, University of Toledo
Das Konzept des Wahrheitsbegriffs…
- … im Judentum: Sen.-Prof. Dr. Stefan Schreiner, University of Tübingen
- … im Christentum: Prof. Dr. Dr. Thomas Schärtl-Trendel, University of Regensburg
- … im Islam: Prof. Dr. Nader el-Bizri, American University of Beirut
Die Konferenz fand vom 27. bis 29. September 2017 in Erlangen statt.
Programm
Bericht
Inhalt:
I. Das Konzept des Glaubens
1. Glaube im Judentum (Prof. Dr. Susanne Talabardon, Otto-Friedrich-Universität Bamberg)
2. Glaube im Christentum (Prof. em. Dr. Walter Sparn, FAU Erlangen-Nürnberg)
3. Glaube im Islam (Prof. Ovamir Anjum, Ph.D., University of Toledo, USA)
4. Abschlussdiskussion
II. Das Konzept des Wahrheitsbegriffs
1. Der Wahrheitsbegriff im Judentum (Sen. Prof. Dr. Stefan Schreiner, Eberhard-Karls-Universität Tübingen)
2. Der Wahrheitsbegriff im Christentum (Prof. Dr. Dr. Thomas Schärtl-Trendel, Universität Regensburg)
3. Der Wahrheitsbegriff im Islam (Prof. Dr. Nader el-Beziri, Amerikanische Universität Beirut)
4. Abschlussdiskussion
Band 'Concept of Faith'
Dieser Band untersucht das Konzept des „Glaubens“ in den drei monotheistischen Traditionen – Judentum, Christentum und Islam – durch eingehende Lektüren heiliger Texte, theologische Reflexion und historische Entwicklung. Während sich der hebräische Begriff Emuna, das griechische Pistis und das arabische Iman in ihren semantischen Nuancen und ihrem theologischen Gebrauch unterscheiden, drücken sie alle eine grundlegende menschliche Disposition von Vertrauen, Hingabe und Ausrichtung auf das Göttliche aus.
Die jüdische Tradition betont Emuna als Standhaftigkeit und Zuverlässigkeit im Bund, tief eingebettet in das kollektive Gedächtnis und die liturgische Praxis. Die christliche Theologie versteht Pistis sowohl als persönliches Vertrauen in Christus als auch als Zustimmung zur offenbarten Wahrheit, geprägt durch dogmatische Traditionen und kirchliche Interpretation. Im Islam ist Iman ein vielschichtiges Konzept, das innere Überzeugung, sprachliches Bekenntnis und rechtschaffenes Handeln vereint. Zusammen zeigen die drei Beiträge auf, dass Glaube nicht bloß als Fürwahrhalten funktioniert, sondern als eine verkörperte, gelebte und ethisch aufgeladene Dimension des religiösen Lebens. Der Band bietet kritische Einblicke in gemeinsame Strukturen und bleibende Unterschiede und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum interreligiösen Verständnis und zu theologischen Diskursen.
Herausgegeben von Catharina Rachik und Georges Tamer.
Das Konzept von Freiheit und Gerechtigkeit
Vorträge
Das Konzept von Freiheit…
- … im Judentum: Prof. Dr. Kenneth Seeskin, Northwestern University, Evanston
- … im Christentum: Prof. Dr. Nico Vorster, North-West University, Potchefstroom
- … im Islam: Prof. Dr. Maha El-Kaisy Friemuth, FAU Erlangen-Nürnberg
Das Konzept von Gerechtigkeit…
- … im Judentum: Prof. Dr. Aryeh Botwinick, Temple University, Philadelphia
- … im Christentum: Prof. Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt, Eberhard Karls Universität Tübingen
- … im Islam: Prof. Dr. Mairaj Syed, University of California, Davis
Die Konferenz fand vom 10. bis 12. Mai 2017 in Erlangen statt.
Programm
Bericht
Inhalt:
I. Das Konzept der Freiheit
1. Das Konzept der Freiheit im Judentum (Prof. Dr. Kenneth Seeskin, Philip M. and Ethel Klutznick Professor of Jewish Civilization, Department of Philosophy Northwestern University, Evanston)
2. Das Konzept der Freiheit im Christentum (Prof. Dr. Nico Vorster, Faculty of Theology North-West University, Potchefstroom)
3. Das Konzept der Freiheit im Islam (Prof. Dr. Maha El-Kaisy Friemuth, Lehrstuhl für Islamisch-Religiöse Studien mit Praktischem Schwerpunkt, FAU Erlangen-Nürnberg)
II. Das Konzept der Gerechtigkeit
1. Das Konzept der Gerechtigkeit im Judentum (Prof. Dr. Aryeh Botwinick, Department of Political Studies Temple University, Philadelphia)
2. Das Konzept der Gerechtigkeit im Christentum (Prof. Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt, Evangelisch-Theologische Fakultät, Eberhard Karls Universität Tübingen)
3. Das Konzept der Gerechtigkeit im Islam (Prof. Dr. Mairaj Syed, Department of Religious Studies University of California, Davis)
Öffentliche Podiumsdiskussion zu den Konzepten Freiheit und Gerechtigkeit im Judentum, Christentum und Islam.
Band 'Concept of Freedom'
Der dritte Band der Reihe „Key Concepts in Interreligious Discourses“ untersucht die Wurzeln des Konzepts der „Freiheit“ im Judentum, Christentum und Islam sowie dessen Relevanz für die heutige Zeit.
Die Idee der Freiheit im Sinne persönlicher Freiheitsrechte – wozu Gewissensfreiheit, Meinungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit gehören – ist eine vergleichsweise neue und kann in manchen Aspekten in Konflikt mit religiösen Überzeugungen geraten. Gleichzeitig ist Freiheit als emanzipatorische Kraft gegen äußere Unterdrückung sowie gegen innere Abhängigkeiten tief im Judentum, Christentum und Islam verwurzelt. Sie ist nach wie vor ein lebendiges Konzept in religiösen und nicht-religiösen Gemeinschaften und Bewegungen.
Der Band präsentiert das Konzept der Freiheit in seinen verschiedenen Aspekten, wie sie in den Traditionen des Judentums, Christentums und Islams verankert sind. Er entfaltet Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den drei monotheistischen Religionen sowie die vielfältigen Diskurse über Freiheit innerhalb dieser drei Traditionen. Das Buch bietet grundlegendes Wissen über das spezifische Verständnis von Freiheit in jeder dieser Traditionen, ihre gegenseitigen Abhängigkeiten und ihr Verhältnis zu säkularen Interpretationen.
Herausgegeben von Georges Tamer und Ursula Männle.
Band 'Concept of Justice'
Das Konzept der Gerechtigkeit ist ein grundlegender Pfeiler des Judentums, des Christentums und des Islams und übt einen tiefgreifenden Einfluss auf deren jeweilige theologischen, ethischen und sozialen Perspektiven aus. Das Streben nach einer gerechten Welt ist ein zentrales Anliegen dieser Religionen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der menschlichen Verantwortung, dem Mitgefühl und der Barmherzigkeit liegt.
Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über das Verständnis von Gerechtigkeit in jeder der drei Religionen und erläutert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihnen. Jedes Kapitel liefert Perspektiven auf die Gerechtigkeit in den jeweiligen heiligen Schriften sowie zentrale klassische und traditionelle Ansichten zu den Themen der göttlich-menschlichen Beziehungen sowie zu sozialen und politischen Gerechtigkeitsfragen. Zusätzlich werden moderne Interpretationen vorgestellt, einschließlich des Spannungsverhältnisses zwischen Freiheit und religiösen Pflichten sowie der Verantwortlichkeiten von Einzelnen und innerhalb von Gesellschaften. Angesichts des Mangels an Literatur zu diesem Thema bietet dieses Buch einen seltenen und wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Gerechtigkeit im Kontext der monotheistischen Glaubensrichtungen.
Herausgegeben von Catharina Rachik und Georges Tamer.
