Mitarbeitende

Wissenschaftler/innen, Referentin und Koordinatorinnen

Mit Elke Morlok (beurlaubt bis Ende März 2022), Christian Lange, Ghassan El Masri (Elternzeit bis Herbst 2022), Antonia Öksüzoğlu (Elternzeit bis Frühjahr 2022), Níels P. Eggerz sowie Catharina Rachik verstärken Spezialisten für das Judentum, das Christentum und den Islam das BaFID-Team. Als Referentin für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit sowie als Teamkoordinatorin ist Kirsten Waltert beschäftigt, Gudrun Ferber-Robin als administrative Koordinatorin. Valerie Jandeisek, Kübra Özcan, Anna Alabd und Maria Elisabeth Höwer wirken als Promotionsstipendiatinnen mit.

 

PD Dr. Christian Lange

Christian Lange ist Experte für das Christentum.

Der Schwerpunkt von Christian Lange ist das Christentum. Foto: Kirsten Waltert

 

Christian Lange studierte Katholische Theologie, Latinistik, Alte Geschichte und die Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients in Bamberg, Tübingen, Oxford und Salzburg. Im Jahr 2001 wurde er an der University of Oxford mit einer Arbeit über „The Portrayal of Christ in the Syriac Commentary on the Diatessaron“ zum Doctor of Philosophy promoviert. Im Jahr 2011 verlieh ihm die Fakultät Katholische Theologie der Universität Salzburg die Venia Legendi für das wissenschaftliche Fach Kirchengeschichte und Patrologie mit einer Arbeit „Mia Energeia. Untersuchungen zur Einigungspolitik des Kaisers Heraclius und des Patriarchen Sergius von Constantinopel“. Im Forschungszentrum beschäftigt sich Christian Lange unter einem religionswissenschaftlichen Ansatz mit den religiösen Verbindungslinien zwischen Judentum, Christentum und Islam in der Formativen Phase der Spätantike sowie der patristischen Literatur und Theologie.

 

Dr. Ghassan El Masri

Spezialist für den Islam ist Ghassan El Masri.

Ghassan El Masri ist Islamwissenschaftler. Foto: Kirsten Waltert

 

Bevor Ghassan El Masri zum BaFID kam, wirkte er als stellvertretender Institutsleiter am Seminar für Arabistik an der Freien Universität Berlin. Davor leitete er das DFG-Forschungsprojekt „Von Verwüstung bis Auferstehung“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Potsdam. Sein wissenschaftliches Hauptinteresse gilt dem Koran in seinen literarischen und historischen Kontexten einerseits und andererseits dessen Rolle in der islamischen Religion und Theologie. Zudem widmet er sich dem Zusammenspiel von Politik und Theologie in den modernen arabischen und nahöstlichen Räumen.

 

PD Dr. Elke Morlok

Unsere Spezialistin für das Judentum ist Elke Morlok.

Elke Morloks Schwerpunkt im Forschungszentrum ist das Judentum. Foto: Kirsten Waltert

 

Elke Morlok studierte evangelische Theologie und Judaistik in Tübingen, Heidelberg und Jerusalem. 2007 wurde sie mit einer Arbeit über die Hermeneutik im Werk des spanischen Kabbalisten Joseph Gikatilla (1248 – ca. 1305) bei Moshe Idel an der Hebrew University Jerusalem, Israel promoviert. Nach Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Halle, Heidelberg, Mainz und zuletzt in Frankfurt, wo sie im LOEWE Schwerpunkt „Religiöse Positionierung“ im Teilprojekt der Judaistik tätig war, habilitierte sie sich 2017 an der Goethe-Universität mit einem Thema zur jüdischen Aufklärung. Sie nahm verschiedene Lehraufträge in Basel, Salzburg und Tübingen wahr und veröffentlichte gemeinsam mit Kollegen Fachpublikationen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der jüdischen Mystik, christlicher Kabbala, jüdisch-christlichen Transferpositionen, interreligiösen und interkulturellen Transformationsprozessen, Haskala und Gender Aspekten im Judentum.

 

Dr. Níels P. Eggerz

Dr. Níels P. Eggerz ist für den Schwerpunkt Judentum im BaFID zuständig.

Dr. Níels P. Eggerz ist für den Schwerpunkt Judentum im BaFID zuständig. Foto: privat

 

Níels P. Eggerz studierte Neuere und Neueste Geschichte, Alte Geschichte und Judaistik in München und Jerusalem. Im Jahr 2020 wurde er an der Hebräischen Universität zu Jerusalem promoviert. Seine Dissertation beschäftigt sich mit dem Leben und Werk des frühneuzeitlichen Konvertiten und christlichen Kabbalisten Johan Kemper (ca. 1670–1716) und wurde von Paweł Maciejko und Aya Elyada betreut. Seine Forschungsinteressen umfassen christlich-jüdische Beziehungen in der Frühen Neuzeit, Konversionsnarrative, Sabbatianismus, Christlicher Hebraismus und Christliche Kabbala. Im BaFID vertritt Níels P. Eggerz seit 1. April 2021 für ein Jahr Elke Morlok, die eine Gastprofessur in Heidelberg übernimmt.

 

Antonia Öksüzoğlu, M.A.

Spezialistin für den Islam ist Antonia Öksüzoğlu.

Antonia Öksüzoğlu ist Expertin für den Islam. Foto: Kirsten Waltert

 

Antonia Öksüzoğlu studierte Arabistik und Islamwissenschaft sowie Kultur- und Sozialanthropologie in Münster und Istanbul. Während dieser Zeit lebte sie mehrere Monate in Damaskus, wo sie Menschen, Kultur und Sprache studierte. Von 2014 bis 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft an der WWU Münster, wo sie auch als Doktorandin des dortigen Exzellenzclusters für Religion und Politik ihre Doktorarbeit über den Diskurs der spirituellen Medizin im Islam schrieb. Darüber hinaus war sie als Lehrbeauftragte an der UniBW München tätig. Ihre Forschungsinteressen liegen in Bereichen der Alltags- und Kulturgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte und in anthropologischen Zugängen zum Islam. In der nächsten Zeit wird sie interdisziplinär zu dem Thema Raum und Religion forschen. Im BaFID ist sie für den Schwerpunkt Islam und für die Erstellung von Bildungsmaterialien verantwortlich.

 

Catharina Rachik, M.A.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin ist Catharina Rachik im BaFID beschäftigt. Foto: privat

 

Catharina Rachik studierte Arabistik und Islamwissenschaft sowie Neuere und Neueste Geschichte und Zivilrecht in Münster und Kairo. Von 2014 bis 2021 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Islamische Theologie der WWU Münster, wo sie in Forschung, Lehre und als Koordinatorin tätig war. Ihr Forschungsschwerpunkt umfasst die Themengebiete Koran und Koranexegese, insbesondere ist sie an der historisch-kritischen Koranforschung sowie an interreligiösen Themen im Koran interessiert. Darüber hinaus beschäftigt sie sich intensiv mit der Kunst- und Kulturgeschichte des Islams. Ihre noch laufende Promotion verfasst sie zu dem Thema Mose im Koran unter besonderer Berücksichtigung des Vergleichs mit jüdischen und christlichen Quellen.

 

Kirsten Waltert, M.A.

Kirsten Waltert ist Referentin für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.

Als Referentin ist Kirsten Waltert für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Foto: Fabian Schmidmeier

 

Kirsten Waltert studierte englische Literatur- und Sprachwissenschaft, Romanistik und Kommunikationswissenschaft in Bamberg und im kanadischen St. Catharines. Nach dem Magisterstudienabschluss und diversen Praktika in der Medienbranche absolvierte sie ein Volontariat, bevor sie viele Jahre lang in unterschiedlichen Funktionen als Tageszeitungsredakteurin arbeitete, unter anderem als Autorin, Editorin und Projektkoordinatorin. Ein Themenschwerpunkt war Forschung und Wissenschaft. Während eines einjährigen Studienaufenthalts im Nahen Osten lernte sie Hebräisch. Im BaFID ist sie als Referentin für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit sowie als Teamkoordinatorin beschäftigt, sie wird aber auch wissenschaftlich arbeiten.

 

Gudrun Ferber-Robin

Für die administrative Koordination ist Gudrun Ferber-Robin zuständig.

Gudrun Ferber-Robin ist die administrative Koordinatorin. Foto: Kirsten Waltert

Gudrun Ferber-Robin verfügt über reichlich internationale Erfahrung. So arbeitete sie fünf Jahre lang in der Verwaltung einer niederländischen Universität. Bevor sie Mitglied des BaFID wurde, war sie als Koordinatorin eines Graduiertenkollegs am Department Biologie der FAU tätig.

 

Valerie Jandeisek, Mag.theol.

Valerie Jandeisek wirkt seit Jahresbeginn im BaFID mit. Foto: privat

Valerie Jandeisek wirkt als Promotionsstipendiatin im BaFID mit. Foto: privat

 

Valerie Jandeisek studierte Evangelische Theologie und Wirtschaftspädagogik in Frankfurt am Main und Oslo. Nach einem Auslandsjahr in Südamerika begann sie ihr Studium 2014 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Neben dem Studium war sie bei der Evangelischen Akademie Frankfurt und an unterschiedlichsten Lehrstühlen beschäftigt. Zuletzt wirkte sie in Frankfurt am LOEWE-Schwerpunkt „Religiöse Positionierung“ im Verbundprojekt der jüdischen Religionsphilosophie mit. Ihre Promotion, an der sie auch mit Hilfe eines von der Hanns-Seidel-Stiftung gestellten Promotionsstipendiums am BaFID arbeitet, beschäftigt sich mit der Erforschung von Bundes- und Erwählungskonzepten in Judentum und Christentum, die sich auf den jeweils religiös Anderen beziehen.

 

Kübra Özcan, M.A.

Kübra Özcan arbeitet am BaFID als Promotionsstipendiatin mit. Foto: privat

 

Kübra Özcan studierte Islamische Theologie in Konya/Türkei und in Frankfurt an der Goethe Universität, bevor sie zwei Auslandssemester in Kairo verbrachte, um ihre Arabischkenntnisse zu vertiefen. Im Anschluss absolvierte sie ein Masterstudium in Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Christentum. Daneben wirkte sie als studentische Hilfskraft etwa zwei Jahre lang an der „Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft“ (AIWG) mit. In ihrer Masterarbeit setzte sich Kübra Özcan mit der Gottebenbildlichkeit im Alten Testament und dem ẖalīfa-Begriff im Koran auseinander. Am BaFID wirkt sie als Promotionsstipendiatin mit. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit dem Thema „Islamische Offenbarung im Kontext christlich-komparativer Studien“.

 

Anna Alabd, MEd. 

Anna Alabd arbeitet als Promotionsstipendiatin am BaFID mit. Foto: privat

 

Anna Alabd studierte Katholische Religion, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung (BEd. Univ) an der Paris Lodron Universität Salzburg und an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (MEd.). Seit dem Wintersemester 2020/21 ist sie Doktorandin an der Paris Lodron Universität Salzburg im Fachbereich Religious Studies. Sie arbeitete drei Jahre als Projektverantwortliche im Interreligiösen Dialog im Dekanat Traun in Oberösterreich. Seit Januar 2021 ist sie Mitglied des Doktoratskollegs PLUS gender_transkulturell. Am BaFID wirkt sie als Promotionsstipendiatin mit. In ihrer Promotion beschäftigt sich Anna Alabd mit der Autonomie und Selbstbestimmung von Frauen aus dem Christentum und dem Islam als Herausforderung für die interreligiöse Ethik.

 

Maria Elisabeth Höwer, M.A.

Maria Elisabeth Höwer ist seit Januar 2022 als Promotionsstipendiatin am BaFID tätig. Foto: privat

 

Maria Elisabeth Höwer ist Promotionsstipendiatin am BaFID. Sie arbeitet zum Phänomen „Stadt“ in Verbindung mit Judentum, Christentum und Islam. Ihr Hauptfach ist Anthropogeographie, mit einem intensiven Bezug zur (Religions-)Philosophie. Im Rahmen ihrer Masterarbeit forschte sie zu dem Thema „Postmoderne Stadtentwicklung als Perspektive auf gesellschaftlichen Wandel“. Sie studierte an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster, der Université Panthéon-Sorbonne (Paris I) und der Technischen Universität Dresden. Zusätzlich zur Geographie belegte sie Philosophie, Politikwissenschaft, Wasserwirtschaft und Arabisch. Die Frage nach der Stadt unter dem Vorzeichen der göttlichen Offenbarung in Judentum, Christentum und Islam spricht ein Zweifaches an: die Kultur um die Offenbarung in der irdischen Stadt, sowie die Vollendung des Irdischen in der Gottesstadt. Mit einem Psalmwort: „Wie freute ich mich, als man mir sagte: ‚Wir pilgern zum Hause des Ewigen‘!“ (Ps 122)