Ehemalige Mitarbeitende

Anna Alabd, M.Ed.

Anna Alabd studierte Katholische Religion, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung (B.Ed. univ.) an der Paris Lodron Universität Salzburg und an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (M.Ed.). Seit dem Wintersemester 2020/21 ist sie Doktorandin an der Paris Lodron Universität Salzburg im Fachbereich Religious Studies. Sie arbeitete drei Jahre als Projektverantwortliche im Interreligiösen Dialog im Dekanat Traun in Oberösterreich. Seit Januar 2021 ist sie Mitglied des Doktoratskollegs PLUS gender_transkulturell. In ihrer Promotion beschäftigt sich Anna Alabd mit der Autonomie und Selbstbestimmung von Frauen aus dem Christentum und dem Islam als Herausforderung für die interreligiöse Ethik.


Dr. Doru Constantin  Doroftei

Doru Constantin Dorofteistudierte Theologie und Judaistik in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien), Graz (Österreich), Wuppertal und Tübingen. 2013 promovierte er in Theologie (Dr. theol.) mit einer Arbeit über das biblische Buch Josua und 2019 in Judaistik (Dr. phil.) mit einer Arbeit über die Gestalt und die Genese des Erstlingsbrotrituals im rabbinischen Judentum sowie über seine Verflechtungen mit der christlichen Eucharistie. Zwischen 2015 und 2020 wirkte er als Judaist am ERC-Projekt COBHUNI (Contemporary Bioethics and the History of the Unborn in Islam) an der Universität Hamburg mit. Im Sommersemester 2019 vertrat er die Professur für Religionswissenschaft und Judaistik an der Ev.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen und im Zeitraum von 2020 bis 2022 recherchierte er im Rahmen eines Post-Doc-Programms an der Hamburg Research Academy zum Thema „Mystik und Aufklärung“. Am BaFID setzte sich Doru Constantin Doroftei unter einem kultur- und religionswissenschaftlichen Ansatz mit dem Judentum in seinen Verhältnissen zum Christentum und zum Islam auseinander.


Dr. Ghassan El Masri

Bevor Ghassan El Masri zum BaFID kam, wirkte er als stellvertretender Institutsleiter am Seminar für Arabistik an der Freien Universität Berlin. Davor leitete er das DFG-Forschungsprojekt „Von Verwüstung bis Auferstehung“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Potsdam. Sein wissenschaftliches Hauptinteresse gilt dem Koran in seinen literarischen und historischen Kontexten einerseits und andererseits dessen Rolle in der islamischen Religion und Theologie. Zudem widmet er sich dem Zusammenspiel von Politik und Theologie in den modernen arabischen und nahöstlichen Räumen.


Héléna Farré, M.A.

Héléna Farré ist in Frankreich und Deutschland aufgewachsen. Sie studierte angewandte Fremdsprachen und grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation in Frankreich, Deutschland und Luxemburg. Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in einem Kulturzentrum in Durban, Südafrika, arbeitete sie unter anderem beim Deutsch-französischen Jugendwerk (DFJW), wo sie junge Freiwillige während ihres Auslandsaufenthaltes betreute und beim Deutsch-Französischen Kulturrat als Projektassistentin. Beim Saarländischen Filmbüro e.V. war sie an einem Projekt zur Entwicklung einer interregionalen Filmdatenbank beteiligt und übernahm die Koordinierung eines grenzüberschreitenden Videofestivals. Von 2021 bis 2024 war sie neben ihrem Familienleben freiberuflich als Dozentin und Lektorin für Französisch tätig und in verschiedenen Vereinen ehrenamtlich aktiv. Seit Juni 2024 war sie beim BaFID die Projektassistenz.


Barbara Halbauer

Barbara Halbauer studierte Lehramt an Grundschulen mit dem Unterrichtsfach Evangelische Theologie an der Universität Augsburg.  Neben dem Studium war sie am Lehrstuhl für evangelische Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts tätig. Seit dem Wintersemester 2021/22 ist sie Doktorandin an der Universität Augsburg im Fachbereich evangelische Religionspädagogik. Ihre Promotion beschäftigt sich mit der Vernetzung interreligiöser Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Kontext der Grundschule.


Melanie Hallensleben, M.A.

Melanie Hallensleben studierte in Göttingen Religionswissenschaft, Geschlechterforschung und Altes Testament. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie an der Religionswissenschaft in Göttingen in Lehre und Koordination und übernahm Lehraufträge an weiteren Universitäten. Ihre Dissertation im Fach Religionswissenschaft in Göttingen trägt den Titel: Antisemitismus, Philosemitismus und Selbstvergewisserung: Die Wahrnehmung des Judentums in Neureligiösen Bewegungen (unveröffentlicht).  Im Rahmen ihrer Dissertation hat sie einen Auslandsaufenthalt in Jerusalem absolviert. Sie war von 2021 bis 2023 als Projektkoordinatorin an der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen für eine Fortbildung tätig. Seit Dezember 2023 war sie Projektkoordination des Projektes #WissenMachtStark gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge am BaFID.


Sandra Ulrike Hauser, Dipl.-Theol.

Sandra Ulrike Hauser studierte evangelische und orthodoxe Theologie in Tübingen, Minsk (Belarus) und Hamburg sowie Journalismus an der FJS in Berlin. Von 2012 bis 2017 arbeitete sie als Pfarrerin der Württembergischen Landeskirche. Ihre Doktorarbeit schrieb sie über „Die Rezeption integraler Theorie(n) im Christentum“. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt den Traditionen der Mystik und der Anwendung zeitgenössischer Meta-Theorien auf das Christentum sowie den interreligiösen Diskurs. Mit ihrer Expertise stärkte sie im BaFID den Forschungsbereich zum Christentum.


Maria Elisabeth Höwer, M.Sc.

Maria Elisabeth Höwer ist Promotionsstipendiatin. Sie arbeitet zum Phänomen „Stadt“ in Verbindung mit Judentum, Christentum und Islam. Ihr Hauptfach ist Anthropogeographie, mit einem intensiven Bezug zur (Religions-)Philosophie. Im Rahmen ihrer Masterarbeit forschte sie zu dem Thema „Postmoderne Stadtentwicklung als Perspektive auf gesellschaftlichen Wandel“. Sie studierte an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster, der Université Panthéon-Sorbonne (Paris I) und der Technischen Universität Dresden. Zusätzlich zur Geographie belegte sie Philosophie, Politikwissenschaft, Wasserwirtschaft und Arabisch. Die Frage nach der Stadt unter dem Vorzeichen der göttlichen Offenbarung in Judentum, Christentum und Islam sprach ein Zweifaches an: die Kultur um die Offenbarung in der irdischen Stadt, sowie die Vollendung des Irdischen in der Gottesstadt. Mit einem Psalmwort: „Wie freute ich mich, als man mir sagte: ‚Wir pilgern zum Hause des Ewigen‘!“ (Ps 122)


Dr. Naghmeh Jahan

Naghmeh Jahan ist im Iran geboren und aufgewachsen. Vor ihrer Ankunft in Deutschland im Jahr 2004 hat sie etwa sieben Jahre in der Türkei gelebt. Sie hat in Hermannsburg „Theology and Mission Studies“ (B.A.) und in Göttingen „Religionswissenschaft“ (M.A.) und „evangelische Theologie“ (Diplom) studiert. Im Jahr 2020 wurde sie in Jena im Fach „Religionswissenschaft“ promoviert. Im selben Jahr begann sie mit ihrer Habilitation in Jena und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) und Lehrende im katholischen Institut der Universität Aachen. Seit WS 2019/20 wirkt sie zudem als Lehrkraft (externe Mitarbeiterin) für Religionswissenschaft in Jena. Im Jahr 2023 wurde sie in das Förderungsprogramm Jena aufgenommen und verfasste ihre Habilitationsschrift zum Thema „Die ästhetischen Dimension des menschlichen Körpers von der Entstehungszeit des Islams bis zur Gegenwart“. Seit 2005 wirkte Jahan als Vortragende in unterschiedlichen Gemeinden und Städten sowie an wissenschaftlichen Tagungen, Wokshops und Ausstellungen. Seit April 2024 arbeitete sie als Islamwissenschaftlerin am Bayerischen Forschungszentrums für Interreligiöse Diskurse.


Valerie Jandeisek, Mag.theol.

Valerie Jandeisek studierte Evangelische Theologie und Wirtschaftspädagogik in Frankfurt am Main und Oslo. Nach einem Auslandsjahr in Südamerika begann sie ihr Studium 2014 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Neben dem Studium war sie bei der Evangelischen Akademie Frankfurt und an unterschiedlichsten Lehrstühlen beschäftigt. Zuletzt wirkte sie in Frankfurt am LOEWE-Schwerpunkt „Religiöse Positionierung“ im Verbundprojekt der jüdischen Religionsphilosophie mit. Ihre Promotion, an der sie auch mit Hilfe eines von der Hanns-Seidel-Stiftung gestellten Promotionsstipendiums arbeitet, beschäftigt sich mit der Erforschung von Bundes- und Erwählungskonzepten in Judentum und Christentum, die sich auf den jeweils religiös Anderen beziehen.

Valerie Jandeisek wirkt seit Jahresbeginn im BaFID mit. Foto: privat

Gerrit Mauritz, M.A.

Gerrit Mauritz studierte Evangelische Religionslehre, Komparative Theologie und Geschichte in Paderborn und Wien. Von 2021 bis 2024 arbeitete er an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien an einer digitalen Edition der Korrespondenzen Paul Tillichs. Derzeit promoviert er über den Religiösen Sozialismus bei Paul Tillich und Eduard Heimann zwischen 1919 und 1933. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Systematische Theologie des 20. Jahrhunderts, Komparative Theologie in christlich-islamischer Perspektive sowie Wirtschaftsethik. Darüber hinaus beschäftigt sich Herr Mauritz mit der Schnittstelle von Ästhetik, Recht(-fertigung) und Ethik. Vor seiner Tätigkeit in Wien war er wissenschaftliche Hilfskraft am Seminar für Islamische Theologie der Universität Paderborn. 2022 wurde ihm die North American Paul Tillich Society Fellowship verliehen. Am BaFID war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Schwerpunkt Christentum tätig und koordiniert die Buchreihe „Key Concepts in Interreligious Discourses“.


Antonia Öksüzoğlu, M.A.

Antonia Öksüzoğlu studierte Arabistik und Islamwissenschaft sowie Kultur- und Sozialanthropologie in Münster und Istanbul. Während dieser Zeit lebte sie mehrere Monate in Damaskus, wo sie Menschen, Kultur und Sprache studierte. Von 2014 bis 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft an der WWU Münster, wo sie auch als Doktorandin des dortigen Exzellenzclusters für Religion und Politik ihre Doktorarbeit über den Diskurs der spirituellen Medizin im Islam schrieb. Darüber hinaus war sie als Lehrbeauftragte an der UniBW München tätig. Ihre Forschungsinteressen liegen in Bereichen der Alltags- und Kulturgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte und in anthropologischen Zugängen zum Islam. Sie forscht interdisziplinär zu dem Thema Raum und Religion. Im BaFID war sie für den Schwerpunkt Islam und für die Erstellung von Bildungsmaterialien zuständig.


Kübra Özcan, M.A.

Kübra Özcan studierte Islamische Theologie in Konya/Türkei und in Frankfurt an der Goethe Universität, bevor sie zwei Auslandssemester in Kairo verbrachte, um ihre Arabischkenntnisse zu vertiefen. Im Anschluss absolvierte sie ein Masterstudium in Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Christentum. Daneben wirkte sie als studentische Hilfskraft etwa zwei Jahre lang an der „Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft“ (AIWG) mit. In ihrer Masterarbeit setzte sich Kübra Özcan mit der Gottebenbildlichkeit im Alten Testament und dem ẖalīfa-Begriff im Koran auseinander. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit dem Thema „Islamische Offenbarung im Kontext christlich-komparativer Studien“.


Antonia Sophie Steins

Antonia Sophie Steins studierte Philosophie, VWL und Religionsphilosophie in Frankfurt am Main. Neben dem Studium arbeitete sie als Tutorin und Lehrstuhlhilfskraft am Institut für Philosophie und engagierte sich in zwei selbstorganisierten studentischen Cafés auf dem Campus und als Studierendenvertreterin in der Fachschaft Philosophie. Ihre durch die Hanns-Seidel-Stiftung geförderte Promotion widmet sich dem Verhältnis jüdischer und christlicher Begriffe „aufgeklärter Religion“ im deutschsprachigen Raum während des 19. Jahrhunderts. Das Anliegen des Projekts ist es zu erkunden, inwiefern die diversen Beiträge zu diesem Gegenstand Denkmöglichkeiten gleichberechtigter religiöser Differenz eröffnet haben und an welchen Stellen der Weg zu einem ausreichend weitgefassten Verständnis religiöser Gleichberechtigung verstellt wurde.


Jessica Ströer, B.A.

Jessica Ströer studierte Lehramt an der Friedrich-Alexander-Universität mit den Fächern Geschichte, Deutsch, Wirtschaft und Kunst und schloss ihr Studium mit dem Bachelor of Education ab. Vor ihrer jetzigen Tätigkeit arbeitete sie am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre. Darüber hinaus nahm sie am Projekt „Lern:Förderung“ teil, einem Kooperationsprojekt der Dr. Ursula Schmid-Kayser-Stiftung des Fördervereins Pädagogische Initiativen in der Metropolregion Nürnberg e.V. (FPI) und des Zentrums für Lehrerbildung der FAU Erlangen-Nürnberg (ZfL). In diesem Projekt unterstützte sie benachteiligte Kinder und Jugendliche an Mittelschulen bei ihren individuellen Lernfortschritten. Derzeit arbeitet sie im Projekt #WissenMachtStark. Ihr Aufgabengebiet am BaFID umfassten vor allem die Content Creation und das Social Media Management.


Kirsten Waltert, M.A.

Kirsten Waltert studierte englische Literatur- und Sprachwissenschaft, Romanistik und Kommunikationswissenschaft in Bamberg und im kanadischen St. Catharines. Nach dem Magisterstudienabschluss und diversen Praktika in der Medienbranche absolvierte sie ein Volontariat, bevor sie viele Jahre lang in unterschiedlichen Funktionen als Tageszeitungsredakteurin arbeitete, unter anderem als Autorin, Editorin und Projektkoordinatorin. Ein Themenschwerpunkt war Forschung und Wissenschaft. Während eines einjährigen Studienaufenthalts im Nahen Osten lernte sie Hebräisch, an der FAU auch Arabisch. Im BaFID war sie als Referentin für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit sowie als Teamkoordinatorin tätig; aktuell promoviert sie an der FAU und wirkt als Lehrbeauftragte.