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SUMMARY:Theophanie/Taufe des Herrn
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DESCRIPTION:Sie gehört auch heute noch zu den am meisten vollzogenen 
 liturgischen Ritualen: Die Taufe\, d.h. das Übergießen eines/r Taufb
 ewerbers/in mit Wasser und die anschließende Salbung mit Salböl. Im 
 deutschsprachigen Raum wird sie zumeist an Kindern wenige Wochen nach 
 deren Geburt gefeiert. Zusammen mit dem ersten Empfang der Eucharistie
  (= „Erstkommunion“) und der Handauflegung (= „Firmung“ bzw. 
 „Konfirmation“) stellt sie die einführenden Riten dar\, mit denen
  ein Mensch in eine christliche Kirche aufgenommen wird. Am 6. Januar 
 erinnern christliche Kirchen weltweit daran\, dass Jesus von Nazareth 
 selbst nach der neutestamentlichen Überlieferung von Johannes dem Tä
 ufer getauft worden ist. Dabei soll eine Stimme vom Himmel ausgerufen 
 haben: „Dies ist mein geliebter Sohn!“\; und der Geist Gottes soll
  sich auf ihm in Gestalt einer Taube niedergelassen haben. Die christl
 ichen Liturgien bezeichnen die Taufe Jesu daher als eine der Stationen
  der „Theophanie“\, an denen sich Jesus als Sohn Gottes zu erkenne
 n gegeben hat. Weitere dieser Wegmarken stellen das erste Wunder Jesu 
 bei der Hochzeit von Kana dar\, bei welcher er Wasser in Wein verwande
 lt hat\; oder die Anbetung der drei Weisen aus dem Morgenland\, die Je
 sus als den neuen König der Juden besucht haben sollen. Im römischen
  Ritus hat sich für den Gedenktag am 6. Januar das Narrativ der drei 
 Weisen aus dem Morgenland durchgesetzt\, die als die „Drei Könige
 “ bezeichnet und deren Gebeine im Dom zu Köln verehrt werden. Als 
 „drei Könige“ verkleidete Kinder und Jugendliche gehen daher in k
 atholischen Regionen von Haus zu Haus und spenden den Segen (Christus 
 Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus!). Die eigentliche 
 Taufe Jesu wird im römischen Ritus jedoch erst am Sonntag nach dem 6.
  Januar gefeiert. Die östlichen Traditionen des Christentums verknüp
 fen den Festtag am 6. Januar hingegen eher mit einer Segnung der Gewä
 sser\, in die oftmals ein Kreuz hineingeworden wird. Auf dem Jugendlic
 hen oder Erwachsenen\, der dieses 
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