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SUMMARY:Ostersonntag
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DESCRIPTION:In der Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag feiern Ch
 ristinnen und Christen die Auferstehung Jesu von den Toten. Diese zeit
 liche Festlegung ergibt sich aus dem Bericht der Evangelien\, dass die
  Jüngerinnen und Jünger am Morgen des dritten Tages Jesu Grab leer a
 ufgefunden hätten. Die christlichen Liturgien sind daher von einer re
 ichen Lichtsymbolik (z.B. Kerzen oder Fackeln) geprägt\, durch die bi
 ldhaft ausgedrückt werden soll\, dass Jesus durch seine Auferstehung 
 als das „Licht der Welt“ wieder Freude und Helligkeit in die Dunke
 lheit gebracht habe. Ab der Osternacht werden im westlichen Christentu
 m auch wieder die Kirchenglocken geläutet\, die ab der „Sterbestund
 e“ Jesu am Karfreitag verstummt sind. In den Gemeinden\, in denen da
 s Kreuz symbolisch am Karfreitag verhüllt worden ist\, wird dieses wi
 eder enthüllt und der gesamten Gemeinde präsentiert. Mit dem Osterso
 nntag haben sich regional unterschiedliche Bräuche verbunden. Im deut
 schsprachigen Raum werden in der Zeit zwischen dem Aschermittwoch und 
 dem Ostersonntag beispielsweise bemalte Ostereier an Bäumen oder Str
 äuchern aufgehängt. Sie wurden wohl deshalb farbig gekennzeichnet\, 
 um darauf hinzuweisen\, dass der Verzehr von Eiern in der vorösterlic
 hen Fastenzeit untersagt war. Erst die nicht eingefärbten Eier des Os
 termorgens durften wieder verzehrt werden. Ab dem 17. Jh scheint dann 
 die Erzählung vom Osterhasen aufgekommen zu sein\, der den Kindern di
 e farbigen Eier gebracht hat. In den orthodoxen Kirchen der byzantinis
 chen Tradition verhält es sich umgekehrt: Hier werden die Eier erst a
 m Ostermorgen rot eingefärbt\, um an das Blut Christi zu erinnern\, d
 urch dessen Auferstehung alle Menschen vom Tod erlöst werden. In den 
 westlichen wie östlichen Traditionen des Christentums erinnert das La
 mm\, das zu Ostern oftmals verspeist wird\, an das jüdische Pessachla
 mm – allerdings in der Deutung\, dass Jesus sich ebenso am Kreuz fü
 r die Menschheit geopfert hat\, wie das Pessachlamm das erlösende Han
 deln Gottes am a
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