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SUMMARY:Der Fastenmonat Ramaḍān
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DESCRIPTION:Der Fastenmonat Ramaḍān ist der 9. Monat des islamische
 n Kalenders. In dieser Zeit kommen praktizierende Muslime ihrer Verpfl
 ichtung nach\, den ganzen Monat zu fasten. Dazu heißt es im Koran: 
 „Ihr\, die ihr glaubt\, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie schon
  denen vor euch – Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig!“1 [Koran:
  al-Baqara – Die Kuh 2/183] Die tägliche Fastenzeit vollzieht sich 
 dabei von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Während der Fastenzeit i
 st dabei dem Gläubigen Essen\, Trinken und die Intimität mit dem Ehe
 partner untersagt. Dabei geht aus der sunnitischen Hadith-Literatur de
 r versprochene Lohn hervor\, den Gott für jenen Gläubigen\, der beso
 nders auf die Nachtgebete im Ramaḍān bedacht ist\, bereithält. Der
  Prophet Muhammad soll dazu gesagt haben: „Wer auch immer darin [im 
 Ramaḍān] aus aufrichtigem Glauben und in der Hoffnung auf Gottes Lo
 hn nachts betet\, dem werden alle seine früheren Sünden vergeben.“
  [überliefert von Buḫārī] Neben dem Fasten ist zudem das Gebet de
 r Erholung (at-tarāwīḥ)\, welches von Sunniten nach dem Nachtgebet
  (al-ʿišāʾ) in der Moschee gebetet wird\,  charakteristisch. In d
 iesem Gebet gilt die Gepflogenheit täglich einen Teil des Korans zu r
 ezitieren\, sodass dieser am Ende des Fastenmonats fertiggelesen wird.
  Schiiten lehnen dagegen die Praktik des freiwilligen Tarāwīḥ-Gebe
 ts ab. Besonders gegen Ende des Fastenmonats spenden die Gläubigen di
 e sogenannte Läuterungsgabe des Fastenbrechens (zakāt al-fitr bzw. 
 ṣadaqat al-fiṭr)\, um den Armen und Bedürftigen zu helfen\; die L
 äuterungsgabe gilt im islamischen Recht als Pflicht. 1 Übersetzung n
 ach Hans Zirker.
DTSTART:20250228T000000Z
DTEND:20250330T230000Z
DTSTAMP:20260419T215843Z
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