Mehr als nur ein Gefühl: Wie Religionen unser Herz prägen
Liebe, Furcht, Hoffnung oder Zorn – Emotionen sind der Kompass unseres Lebens. Doch wie sehr beeinflusst unser Glaube eigentlich das, was wir fühlen? Dieser spannenden Frage geht der brandneue Band „The Concept of Emotions in Judaism, Christianity and Islam“ nach, der Anfang Februar in der renommierten KCID-Reihe (Band 18) erschienen ist.
Emotionen als Brücke zum Göttlichen
Herausgegeben von Catharina Rachik und Georges Tamer (BaFID), lässt das Werk drei internationale Experten zu Wort kommen. Sie zeigen auf, dass Begriffe wie „Freude“ oder „Trauer“ in den heiligen Schriften weit mehr sind als bloße Begleiterscheinungen:
- Struktur für den Alltag: Emotionen sind keine reine Privatsache. Sie formen unsere religiöse Praxis, unsere Ethik und das Miteinander in der Gemeinschaft.
- Wandel der Zeit: Der Band untersucht, wie sich das Verständnis von Gefühlen über die Jahrhunderte verändert hat.
- Mystik und Nähe: Ein besonderes Highlight ist der Blick auf mystische Traditionen. Hier werden Gefühle zum direkten Draht zu Gott – eine tiefe Erfahrung von Nähe und Spiritualität.
Ein Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis
Indem der Band Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Deutung von Emotionen offenlegt, bietet es faszinierende Einblicke für alle, die verstehen wollen, was Menschen im Kern bewegt und verbindet. Das Werk erscheint in englischer Sprache und richtet sich an ein interdisziplinäres Fachpublikum.
👉 Den vollständigen Band finden Sie hier: Link zur Neuerscheinung

